Was ist SAPV?
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) unterstützt Menschen mit einer nicht heilbaren, fortgeschrittenen Erkrankung in ihrer vertrauten Umgebung. Ziel ist es, belastende Beschwerden zu lindern, Sicherheit zu geben und die Lebensqualität so gut wie möglich zu erhalten. Dabei stehen nicht nur die medizinische Versorgung, sondern immer auch die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt.
SAPV kann zu Hause, im Pflegeheim oder an einem anderen vertrauten Ort stattfinden. So wird ermöglicht, dass Betroffene in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können und trotzdem optimal versorgt werden. SAPV gibt Sicherheit, entlastet Angehörige und hilft dabei, ein würdevolles und möglichst selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.
Begleitung, Pflege, Unterstützung
Viele schwerkranke Menschen leiden unter Beschwerden wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Angst oder Unruhe. Die SAPV hilft, diese Symptome gezielt zu behandeln und den Alltag möglichst zu entlasten. Gleichzeitig begleitet sie Patientinnen, Patienten und Angehörige in einer oft belastenden Lebenssituation mit Zeit, Beratung und verlässlicher Unterstützung. Die SAPV ergänzt die bestehende medizinische Versorgung durch Ärztinnen, Ärzte und Pflegedienste.

Kosten für SAPV
Wenn die Voraussetzungen für eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung vorliegen, werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nach Genehmigung vollständig übernommen. Die Verordnung kann durch Hausärztinnen und Hausärzte sowie durch Fachärztinnen und Fachärzte ausgestellt werden.
Auch bei einer Entlassung aus dem Krankenhaus kann die SAPV im Rahmen des Entlassmanagements auf den Weg gebracht werden, damit die Versorgung zu Hause oder in der Pflegeeinrichtung nahtlos anschließen kann. Bei privat Versicherten richtet sich die Kostenübernahme nach dem jeweiligen Vertrag. Gerne unterstützen wir bei Fragen zur Verordnung, Antragstellung und Organisation der weiteren Versorgung.